Die Werkhütte entsteht

Forschen - Planen - Konstruieren

Gemeinsam haben wir geplant, gesägt, gehämmert, geschwitzt und viel gelacht! Das Team der Kita, Eltern und Kinder wurden dabei sehr nass, aber das konnte die Freude an diesem wunderbaren Projekt nicht nehmen. Und jetzt sind wir stolz auf unser gemeinsames Werk. Der Förderverein der AWO Kindertageseinrichtung Theesen e.V. und der AWO Bezirksverband  OWL e.V. als Träger freuen sich über die wunderbare Zusammenarbeit und die wertschätzende Unterstützung durch Sponsoren und Spender mit dem schließlich das Projekt Werkhütte und deren Ausstattung realisiert werden konnte. 

Ein besonderer Dank gilt hier der Osthueshenrich Stiftung, Schornsteinfegermeister und Energieberater Stefan Renner, Expert Systemtechnik und der Unterstützung durch einen Förderer, der uns als Nachbar unserer Kita von Beginn an begleitet und dem Ehrenamt ganz besondere Wertschätzung entgegenbringt.

Schließlich verdanken wir den Teambegleitern des Trägers Arbeiterwohlfahrt Bezirksverband OWL e.V.  die fachkundige Vorbereitung und Durchführung des Projektes „Werkhütte“ und Außengelände. Sie sorgten für große Erfolgserlebnisse bei handwerklich auch ganz ungeübten aber hochmotivierten Eltern.  Wir sagen auch an dieser Stelle gerne noch einmal DANKE für dieses großartige Hand-in-Hand-Arbeiten.

 

UND WARUM DAS ALLES? 

Kinder sind von Geburt an Forscher – sie sind neugierig. Sie untersuchen, erfahren, lernen.

Mit viel Freude leben sie ihren natürlichen Forschergeist aus und entwickeln sich insbesondere in einer Umgebung, die sie darin unterstützt. In unserer Kita im Bielefelder Norden fördern die Erzieherinnen täglich den Forschergeist von 63 Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren.

Lernen durch Erfahrung, das Erleben, Ertasten, das Begreifen ist zentraler Bestandteil ihres pädagogischen Konzeptes. Die Werkhütte im Außengelände der Kita - unweit der Rutsche -  ist eine wunderbare Ergänzung um einen Kreativraum, der Erfahrungen und Lernen im Umgang mit unterschiedlichen Materialien ermöglicht und zugleich das kreative Gestalten fördert. Motorische Fähigkeiten können entdeckt, vertieft und gefördert werden. Wechselnde Werkstoffe bieten einen naturwissenschaftlichen Zugang. Die pädagogische Heranführung an die Werkzeuge und Werkstoffe sensibilisiert für den verantwortlichen Umgang mit dem Material. Neben dem Ausprobieren, Entdecken und Freien Schaffen, bieten Projektthemen die Möglichkeit der Handlungsplanung allein und im Team. Das technisch-konstruktive Denken wird altersentsprechend angeregt, das feinmotorische Geschick verfeinert. Die Kinder lernen ihre eigenen Fähigkeiten einzuschätzen und erfahren sich als selbstständige Konstrukteure. Das Schaffen und Gestalten in diesem Lernraum fördert das Selbstvertrauen, unterstützt die Entwicklung der Frustrationstolleranz und stärkt soziales Verhalten.